Virenalarm: Neue Personalausweise völlig verkeimt

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Die Software des neuen digitalen Personalausweises hat eine Sicherheitslücke. Erst am Dienstag gelang es Hackern, über die Aktualisierungsfunktion des Ausweises schädliche Programme auf den ausführenden Computer zu schleusen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher allen Ausweisbesitzern dringend, ein seit heute erhältliches Paket mit 87 Sicherheitsupdates zu installieren und den Ausweis auf die Version 3.0.1 zu aktualisieren. Ausweise bis zur Version 2.9.1 werden seit gestern nicht mehr unterstützt, ihre Besitzer werden in der Einwohnerdatenbank automatisch auf „staatenlos“ gesetzt.

Personalausweise der Versionen 3.0.0 bis 3.0.1 sind nach dem Update in einigen Funktionen eingeschränkt, so ist beispielsweise eine Ausreise aus Deutschland nur noch über verschlüsselte Verbindungen möglich (sog. Tunneling), bei der Wiedereinreise muss eine neue Lizenz erworben werden. Der neue Personalausweis ist seit dem 01.11.2010 im Angebot und kostet als Vollversion 18 Euro; daneben gibt es eine Freeware-Variante, die allerdings unter dem Foto ein Werbefenster einblendet. Angesichts der wiederholten Softwareprobleme empfehlen Datenschützer, keine persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum oder Wohnort auf dem Personalausweis zu speichern.

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