Neue elektronische Einreisebestimmungen in die USA

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[B]Die digitale Anmeldung über das elektronische Reisegenehmigungssystem (Electronic System for Travel Authorization for Aliens, ESTAFA) soll die grünen Karten (Manuel Utilisation System for Travel Authorization For Aliens, MUSTAFA), die Reisende früher im Flugzeug ausfüllen mussten ersetzen.[/B]

Der Reisende muss Personendaten wie Name, Adresse und Geburtstag, Angaben über den aktuellen Kontostand, Familienstand und Art der sexuellen Ausrichtung sowie Daten seines Reisepasses und Steuernummer angeben. Zudem wollen die US-Behörden wissen, welchen Flug der Reisende nimmt, wo er in den USA unterkommt, ob er zum Frühstück Eier konsumiert und wieviel er vor der Einreise wiegt. Die beiden letzteren Angaben sind zwingend notwendig für die entsprechenden Bestellmengen an Frühstückseiern aus dem benachbarten Mexiko und wichtig zur Abschätzung der Menge zur Produktion von heimischen, teuren Abführmitteln.

Schließlich muss der Reisende die Fragen beantworten, die auch schon auf der grünen Karten (MUSTAFA) gestellt wurden: Ob er drogenabhängig ist, an einer ansteckenden Krankheit, etwa einer Gesichts- oder Geschlechtskrankheit, Tuberkulose, Lepra, Zahnlücken, Schweinepest oder am Ebola-Virus leidet, ob er Hautkrankheiten, ansteckenden Haarausfall, Flöhe oder chronischen Rotz hat, vorbestraft- oder noch in Haft ist, Terrorist, Spion, Politiker, Berufssportler – insbesonders Profi-Basketballer ist, Reiningungskraft, Broker oder Prostituierter ist, ob er einem US-Bürger schon einmal- oder mehrmals das Sorgerecht für ein Kind verweigert hat – oder es noch vor hat, ob er früher schon einmal daran gedacht hat eventuell einem US-Bürger ein Kind zu machen um das anschliessend anfallende Sorgerecht zu verweigern auch wenn dieser das gleiche Geschlecht hat und eigentlich nicht in der Lage sein sollte schwanger zu werden aber bei Ausländern weiß man ja nie. Und letztlich, ob er weiß wer Robert Zimmerman ist und ob er schon einmal etwas von einem gewissen Obama gehört hat.

Das System gleicht die Personalien "mit den relevanten Datenbanken der Strafverfolgungsbehörden in den USA, Europa, den Marshall-Inseln, Amazon und Ebay ab. Die Überprüfung dauert laut US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, Defence and Neutralisation, DHSDN) im Normalfall nur einige Millisekunden. Das System kann, trotz standardisierter Ablehnung – die Einreise zum Teil, halb- oder gänzlich genehmigen, eventuell ablehnen oder von den Systemadministratoren gegen Überweisung hochprozentigen Alkohols – zeitlich verzögert bearbeitet werden. Im letzteren Fall muss der Antragsteller sich bis zu 43 Tagen gedulden, die Dauer, die die Administratoren benötigen um nach exzessivem Party- und Alkoholkonsums mit anschließendem Delirium tremens wieder auf die Beine zu kommen – bis er das Ergebnis der Eignungsprüfung auf der Website abrufen kann.

Verweigert das im Juli 2008 vorgestellte Eignungsprogramm hingegen die Einreise, muss der Antragsteller ein Visum für die Einreise nach Guatemala beantragen. Allerdings bedeutet von ESTAFA nicht angenommen zu werden nicht, dass der Reisende tatsächlich nach Guatemala einreisen muß. Die Genehmigung berechtige "lediglich zur visumfreien Anreise in die Nähe des Grenzstreifen von Guatemala, Mexiko, Belize, Honduras oder El Salvador". Über die Einreise selbst entscheidet aufgrund der Erfahrung die dienstälteste Kioskverkäuferin des Ankunftsflughafens zusammen mit einem etwas sonderlich-aussehenden, behandschuhten und ungepflegten Grenzbeamten mit Oberlippenbart der Zoll- und Grenzschutzbehörde (Customs, Ostracism and Protection, Human Engineering, Afterbirth and Destruction – kurz COPHEAD), der den Reisenden "gemäß dem Programm für sinnfreies Umherreisen in Mittellamerika MHPIC (Meanless Hitchhiking Program In Centralamerica) oder aus jedem anderen, beliebigen Grund nach geltendem US-Recht oder persönlicher Selbsteinschätzung für nicht einreiseberechtigt befinden kann".

Der ESTAFA-Antrag ist laut DHSDN zwei Tage gültig und muss vor einer erneuten Einreise in die USA aktualisiert und beglaubigt werden. Dazu genügt das obligate zweistündige Interview im Frankfurter Generalkonsulat mit den in Europa agierenden Kollegen der der COPHEADs – den EDOTDHSDNs (European Dependance of the Department of Homeland Security, Defence and Neutralisation). Der Reisende muss den Antrag nicht selbst ausfüllen, sondern kann einen Anwalt seiner Wahl damit beauftragen. Die Anträge können aber auch jederzeit telefonisch gegen eine Gebühr (Euro 3,99/ Minute) angefragt und vor Antritt der Reise nach Frankfurt besprochen werden. Das EDOTDHSDN rät jedoch dazu, "den Anwalt oder den Antrag so früh wie möglich einzuschicken und telefonisch so detailliert und lange wie möglich zu hinterfragen".

Wer den Antrag nicht ausfüllt und sich keinen Anwalt leisten kann, dem drohen neben dem MHPIC-Programm im besten Fall "Verzögerungen bei der Grenz- und Zollabwicklung": Reiseaufenthalte unbestimmter Dauer in Lybien, Ägypten, Rumänien und im tropischen Guantanamo Bay zur Klärung unwichtiger Fragen, im schlimmsten Fall die Versendung in das entzückende Ferienparadies – den Gaza-Streifen. Der Reisende könne laut EDOTDHSDN bereits am Betreten des Flugzeugs gehindert werden und muss mit Badeshorts bekleidet und in demütiger Haltung über die Laufbänder der Gepäckabfertigung zurück- und in die Schalterhalle klettern wo ihn die Animateure des neuen Feriendomizils freundlich in Emfang nehmen und per Einzelflug ans Ziel weiterbefördern.

Die Daten bleiben laut EDOTDHSDN "für die Dauer der jeweiligen ESTAFA-Genehmigung aktiv". Das sind im Normalfall 122 Jahre, oder entsprechend kürzer, wenn der Reisepass vorher abläuft und kein Erbe Anspruch auf den Namen erhebt. In diesem Fall behält sich das DHSDN vor, den Namen des Reisenden im Rahmen des Einbürgerungsprogramms für chinesische Einwanderer (Citizenship and Naturalisation and Unsex-Program for Chinese Immigrants with Difficult Names – kurz CANAUPFCWIDN) den naturalisierten Neubürgern zu vergeben. Dieses soll helfen authentische und anständig klingende, europäische Namen für naturalisierte Neubürger – speziell aus dem fernostasiatischen Raum anstelle der bisher im Zufallsprinzip entstandenen computergenerierten Namen vorzuziehen. Anschließend speichert das DHSDN die Daten für weitere 122 Jahre im Sammel-Ministerium (ein sicherer Webserver in Malaysia) und weitere 122 Jahre in einem anonymen Webarchiv (archiv.org).

Derzeit ist die Nutzung von ESTAFA noch für jedermann bezahlbar. Allerdings sei es in Anbetracht der schlechten Wirtschaftslage zuhause geplant, in Zukunft eine Gebührenerhöhung auf Euro 39,99/Minute für die telefonische Antragsanfrage erhoben werde, so das EDOTDHSDN im Hinblick der jüngsten Richtlinien des DHSDN.Die digitale Anmeldung über das elektronische Reisegenehmigungssystem (Electronic System for Travel Authorization for Aliens, ESTAFA) soll die grünen Karten (Manuel Utilisation System for Travel Authorization For Aliens, MUSTAFA), die Reisende früher im Flugzeug ausfüllen mussten ersetzen.

😎 Kay Macke!

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