
Götz George (1938–2016) war ein vielseitiger und präsenter deutscher Schauspieler, der über fünf Jahrzehnte in Film, Fernsehen und am Theater Erfolge feierte. Er wurde als Sohn des Schauspieler-Ehepaares Berta Drews und Heinrich George in Berlin geboren. Seine mit Abstand populärste Rolle war die des unkonventionellen Duisburger Tatort-Kommissars Horst Schimanski. Neben zahllosen Fernsehproduktionen spielte er in großen Kinofilmen und wurde mit verschiedenen Preisen, darunter dem Bundesverdienstkreuz, ausgezeichnet.
Götz George im MAD Magazin

Die grosse Popularität von Götz George und seiner Figur Horst Schimanski führte im April 1985 zu einer ersten und direkten Würdigung im deutschen MAD Magazin Nummer 192. Götz George zierte das Tatort Titelbild dieser Ausgabe. Das von Rolf Trautmann gemalte Titelbild erinnert an de Gag in dem Film „Die Nackte Kanone 2 1/2“. Im Heft selbst wird die deutsche Krimiserie Tatort als „Fadort – Mit Kommissar Schimpanzki“ aufs Korn genommen. Dieter Stein zeichnete diese geniale Parodie und lieferte damit seine erste TV Parodie im deutschen MAD. Gunter Baars lieferte die Texte.

In der Ausgabe Nummer 216 (April 1987) widmete das Heft wieder dem Schauspieler einen zentralen Beitrag. Konkreter Anlass war der Kinostart des zweiten Schimanski-Kinofilms „Zabou“.
Die MAD-Redaktion nutzte diese Gelegenheit, um das optische Markenzeichen der Rolle – die beige M-65-Feldjacke – satirisch aufzuarbeiten. Unter dem Titel „Das alles steckt in Schimanskis Jacke“ veröffentlichte das Magazin auf den Seiten 13 bis 15 eine detaillierte und humoristische Analyse des Kleidungsstücks. Der Beitrag wurde von dem MAD-Zeichner Frederic Dieter Stein visuell umgesetzt. Auch das Titelbild der Ausgabe, illustriert von Rolf Trautmann, griff diese Thematik auf und visualisierte den Inhalt der Schimanski-Jacke prominent.
In diesem Beitrag wird Schimanski auch als „Schimpanski“ bezeichnet. Diese Bezeichnung kommt für Götz George kommt in anderen MAD Heften öfters vor.
