Deutsches MAD Nummer 170 parodiert „Ein Colt für alle Fälle“ mit Lee Majors

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Deutsches MAD Nummer 170 (Juni 1983) parodiert "Ein Colt für alle Fälle" mit Lee Majors
Deutsches MAD Nummer 170

Deutsches MAD Nummer 170 (Juni 1983) parodiert „Ein Colt für alle Fälle“ mit Lee Majors

verfasst von Michael Elias

Nach über einem Jahr kehrt Rolf Trautmann mit einem neuen Titelbild für das Deutsche MAD zurück. Dieser Titel preist die „Comic-Anatomie“ an, Alfred spielt Dr. Tulp, vom gleichnamigen Gemälde Rembrandts, „Die Anatomie des Dr. Tulp“ von 1632, und zeigt anhand von Daisy Duck die Reize einer solchen Studie.
Zum ersten Mal im Heft, die „Shitparade“. Heute mit den miesesten Filmen des Jahres 1982 und 1983.
„MAD’s großes und neues Lehrbuch von der Anatomie des Menschlichen Körpers, unter besonderer Berücksichtigung der Comic Figuren“, sperriger Titel, aber so wird es interessant. Und interessant ist die Idee, die zu einer der besten im US Heft gehört. Die Idee zum Artikel hatte Sergio Aragonés, den Fachtext verfasste Frank Jacobs, die Bildtafeln kommen 50/50 von Jack Rickard und mit Europäischen Serien und Disney Figuren von Astalos.
In der Bildergalerie ein paar Originale von Astalos zu diesem Artikel aus meiner Sammlung.
Ihres Zeichen positiv eingestellt, haben Gunter Baars und I. Astalos diesen Artikel ins Heft geschmuggeln, und schließlich festgestellt „Wie kann man bloß so naiv sein!“.
Das tolle und aufregende Leben eines Stuntman, so hat es uns die Serie „Ein Colt für alle Fälle“ gezeigt, die das ZDF 1983 zum ersten Mal ausgestrahlt hat. In der Hauptrolle Lee Majors, der damals kein Unbekannter war, in den 1970iger spielte er den „Sechs Millionen Dollar Mann“.
Dick DeBartolo hat daraus die MAD Version, „Kaum Geld und viele Dellen“, für Angelo Torres geschrieben.
Auch noch im Heft : Antonio Prohias, Dave Berg und eine drei Seiten Story von Don Martin.
Max Berthold und Ully Arndt haben für uns, „Schul-Utensilien aus der Kindheit bekannter Leute“.
Leider haben die beiden nur die Variation einer Variation ausgedacht, mit der Paul Peter Porges erfolgreich angefangen hat. Wir können hoffen das die Ideen schnell aus gehen.
Die MAD Ausgabe kommt uns heute sehr Wissenschaftlich. Autor Tom Koch hat so einen für Jack Davis geschrieben, „Die Große MAD-Studie zur Erläuterung des Unterschieds zwischen Optimismus, Pessimismus & Realismus“, anhand von 7 Beispielen.
Und wo wir gerade so Menschenfreundlich daherkommen, warum verbessern wir nicht gleich unsere Umwelt? Dick DeBartolo hat noch einen Beitrag geschrieben, „MAD-Tips zur Lösung der Großstadt Probleme“, gezeichnet von Harry North.
Das Faltblatt von Al Jaffee hat nochmal „E. T.“ im Angebot.
Auf der Rückseite das Märchen von den „Bremer Stadtmusikanten“, von Märchenonkel I. Astalos.
Die Vorschauseite präsentiert im kleingedruckten das Sammel-MAD Nr. 7.

Inhaltsverzeichnis

  • SEITE 2 MAD´s Almanach
  • SEITE 3 Leserbriefe & Fragen sie Alfred & MAD´s Shitparade – 10 Filme die enttäuschten
  • SEITE 4 Spion & Spion
  • SEITE 5-9 MAD´s großes und neues Lehrbuch von der Anatomie des menschlichen Körpers
  • SEITE 10-12 Wie kann man bloss so naiv sein (Astalos)
  • SEITE 13-18 Filmparodie – KAUM GELD UND VIELE DELLEN
  • SEITE 19-21 Neulich , an der Haltestelle (Martin)
  • SEITE 22-25 MAD Report (Berg)
  • SEITE 26/27 Schulutenzilien aus der Kindheit berühmter Leute
  • SEITE 28-30 Die grosse MAD – Studie zur Erläuterung des Unterschieds zwischen Optimismus , Pessimismus und Realismus
  • SEITE 31-33 MAD – Tips zur Lösung der Grosstadt -Probleme
  • SEITE 35 Welche überirdische Erscheinung wird von Millionen angebetet ? (Jaffee)
  • RÜCKSEITE Es war einmal…Die Bremer Stadtmusikanten (Astalos)

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