Deutsches MAD Nummer 299 promotet den Boxkampf Axel Schulz gegen George Foreman

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Deutsches MAD Nummer 299 (Juni 1995) promotet den Boxkampf Axel Schulz gegen George Foreman
Deutsches MAD Nummer 299

Deutsches MAD Nummer 299 (Juni 1995) promotet den Boxkampf Axel Schulz gegen George Foreman

verfasst von Michael Elias

Das Titelbild von Axel Knüttel spielt auf den Box Kampf von Axel Schulz vs. George Foreman an, der am 22.4.1995 in Las Vegas stattfand. Foreman gewann den Kampf gegen Schulz nach Punkten.
Eine Zuschauerin im Publikum auf dem Cover, sieht wieder aus, wie eine Figur aus dem Erwachsenen Comic „Playboy’s Little Annie Fanny“. Der Vergleich in der Bildergalerie.
Ebenfalls in der Bildergalerie : Auch zu diesem Titel gibt es einen Entwurf von Gregor Mecklenburg. Dort wird Alfred von einer drallen Schönheit aus dem Ring geschleudert. Wahrscheinlich wurde der Knüttel Titel wegen der Aktualität zum Box Kampf gewählt.
Leserbriefe und „Tohuwabohu“ gibt es schon seit einigen Ausgaben nicht mehr mehr. Die Inhaltsangabe erinnert nur in diesem Heft an die des Mutterblattes.
Der Don Martin Klassiker „Sein größter Fall“, aus dem US MAD Nr. 32, April 1957, wurde bereits in einem frühen MAD Extra aus den 1970iger abgedruckt.
Laut Doug Gilford’s MadCoverSite.com handelt es sich bei dem Klassiker um die Parodie einer TV Sendung über Zeitungsreporter, namens „The Big Story“.
Original in der Bildergalerie.
„Notruf“ eine Sendung auf RTL mit Hans Meiser, basiert im Original auf das Amerikanische Programm „Rescue 911“ mit Moderator William Shatner.
Die Parodie der Sendung stammt von Autor Dick DeBartolo und Jack Davis. Aber, wie bei der Film Satire von „Robin Hood – König der Diebe“, hatte Davis wohl zu viele Aufträge zu erledigen, so dass er die Satire in Windes Eile ablieferte. Moderator Shatner war als solcher nicht zu erkennen, deshalb wurde Angelo Torres beauftragt alle Gesichter von ihm neu zu gestalten.
Beispiele sind in der Bildergalerie zu sehen.
Auch im Heft : zweimal Duck Edwing, alte Spione von Antonio Prohias, ein alter John Caldwell Comic, „Wieviele Fehler enthält das Bild einer Immobilien Dauerwerbesendung?“ von Tomas Bunk & Chris Hart, sowie der gute, alte Dave Berg.
Der Artikel „Die Fummel Fibel“, ist ein Frühwerk von Alles Zeichner Bob Clarke und stammt wie der Don Martin Klassiker, aus dem US MAD Nr. 32. Der Artikel kommt auch im Original ohne Angabe des Autors daher, was für die frühen Ausgaben des US MAD nicht verwunderlich ist. Oft hat der Redakteur oder spätere Autoren diese Beiträge verfasst.
Original in der Bildergalerie.
In seinem Marginal spielt Sergio Aragonés heute Hockey.
Das auch die größten Genies mal einen Black-out haben können, zeigt Paul Peter Porges hier in seinem Artikel, „Durchbrenner und Zusammenbrüche genialer Menschen“.
Mit dabei Feuerstein und Al Jaffee.
Monte Wolverton, der Sohn von Oldtimer Basil Wolverton, beweist, dass er mit der „Spaghetti and Meatball“ Zeichentechnik seines Vaters durchaus vertraut ist. In seinem zweiten Beitrag für das US MAD, „Lebenshilfen zur Lösung wirklich drängender Probleme aus der MAD-Grabbelkiste“, lässt er es ordentlich krachen. Nach einem Text von Autor A. Kaviraj, sein einziger für MAD.
Die „X-Men“ kommen ins Heft. Aber nur die Zeichentrick Serie, die Filme werden erst wieder im Dino/Panini MAD verarscht. Diese Serie lief in den USA von 1992-1997. RTL hat die Sendung 1993 erfolglos ins Programm gebracht.
Die Satire „Die X und hopp Men“ schrieb Autor Dick DeBartolo für Sam Viviano Illustrator.
Die Alfred Maske zum ausschneiden (schreck), auf der vorletzten Seite, gab es schon mal in einem früheren Heft und MAD Extra.
Die Rückseite bietet etwas besonderes. Richard Williams hat schon lange bewiesen, dass er ein legitimer Nachfolger des Amerikanischen Künstlers Norman Rockwell sein könnte. In einer losen Serie zeigt er, wie Rockwell die 1990iger Jahre gesehen hätte.
Leider ist dies die einzige Folge im Deutschen MAD.

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