Deutsches MAD Nummer 48 mit TV Satire der Sesamstrasse

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Deutsches MAD Nummer 48
Deutsches MAD Nummer 48

Deutsches MAD Nummer 48 mit TV Satire der Sesamstrasse

verfasst von Michael Elias

Auf dem neuen Titelbild von Horst B. Baerenz, macht sich Alfred zum Affen, zumindest für das Primaten Publikum und den geneigten Leser.
Zum vorerst letzten Mal gibt es auf Seite 2 einen Startcartoon, diesmal von Don Martin.
Auf die Antwort eines Leserbrief, werden zum ersten Mal MAD Sammelbände erwähnt. Jedoch wurden sie im Heft bisher noch nicht beworben (nicht mehr weit entfernt sind die Taschenbücher).
„Uschi Schnapphahn zeigt uns New York“, von George Woodbridge, Ronald Axe und Sol Weinstein („Shirley Finster’s New York“, US MAD Nr. 100, Januar 1966), ist im Original eine TV Satire, die die Dokumentationen über Städte in Amerika auf die Schippe nimmt.
Für Studenten, die immer chronisch Pleite sind, richtet sich der Beitrag „Briefe, mit denen man den Eltern Geld entlockt“, von Tom Koch. MAD hat eben ein Herz für die Minderheiten.
Stano Kochan macht sich dahingehend lieber Gedanken über „Raumfahrt Made in Germany“, und kommt zu tollen Ergebnissen. Eine Raumfahrt Nation ist Deutschland dennoch nicht geworden.
Von Herbert Feuerstein aufgefrischt gibt es einen älteren Beitrag von Larry Siegel und Bob Clarke, „MAD berichtet aus dem Gesellschaftsleben“ („MAD’s Society Page“, US MAD Nr. 53, März 1960). Ein köstlicher Artikel über hochnäsigen Adel und die die es werden wollen.
Gefolgt von einem anderen Artikel von Bob Clarke, „Klein aber unbekannt“, hier geht es um Werbung von Leuten und Institutionen die keiner kennt. Und wieder zeigt MAD Herz!
Endlich (würg) wieder ein neuer MAD Report von Dave Berg. In der heutigen „Berg Predigt“ geht es um „Modernes Wohnen“.
Auch noch im Heft Antonio Prohias und Lou Silverstone.
Jack Davis und Dick DeBartolo nehmen mit „MAD’s Seltsame Straße“ (MADs Reality Street), die „Sesamstraße“ aufs Korn. Die Vorschulserie für Kinder lief seinerzeit in vielen Dritten Programmen, damals noch mit der US Besetzung, wo Menschen und Puppen gemeinsam in einer Straße lebten, Meilenweit entfernt von Manfred Krug, Lilo Pulver, Tiffy und Samson, die Ende der 1970iger vom NDR kamen.
Jack Davis der für die Zeichnungen der Satire verantwortlich war, hatte neben MAD noch andere Jobs die mit Illustrationen zu schaffen hatten, u.a. für die Sesamstraße in Magazinen oder Kalender.
Später kommt in MAD eine weitere Satire im Heft vor, auch von Davis gezeichnet.
Auf der vorletzten Seite präsentiert Stano Kochan noch „MAD-Preisträger des Jahres“. Eine Art Prä-Goldener Alfred. Darunter Autofahrer, Schlagerfreunde, das Deutsche Fernsehen.
Auf der Rückseite eine schöne Farbseite von Paul Coker nach einem Text von Al Jaffee, „Die Wunschfee“.

Inhaltsverzeichnis

  • SEITE 2 Eines Tages in der Stadt (Martin)
  • SEITE 3 Leserbriefe & Fragen sie Alfred
  • SEITE 4-7 Uschi Schnapphahn zeigt uns New York
  • SEITE 8-10 Briefe , mit denen man den Eltern Geld entlockt
  • SEITE 11-13 Raumfahrt – Made in Germany
  • SEITE 14 Zu Gast bei den Spiritisten (Martin)
  • SEITE 15-20 MAD berichtet aus dem Gesellschaftsleben
  • SEITE 21 Spion & Spion
  • SEITE 22-24 MAD Report – Modernes Wohnen
  • SEITE 25 Vormittags , beim Fotografen (Martin)
  • SEITE 26-28 Gute Ratschläge aus der Guten alten Zeit
  • SEITE 29-33 Filmparodie – SELTSAME STRASSE
  • SEITE 34 Anzeige MAD – Abo
  • SEITE 35 MAD Preisträger des Jahres
  • RÜCKSEITE Die Wunschfee

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