Deutsches MAD Nummer 203 mit Klausjürgen Wussow und Sascha Hehn in der Schwarzwaldklinik

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Deutsches MAD Nummer 203 (März 1986) mit Klausjürgen Wussow und Sascha Hehn in der Schwarzwaldklinik
Deutsches MAD Nummer 203

Deutsches MAD Nummer 203 (März 1986) mit Klausjürgen Wussow und Sascha Hehn in der Schwarzwaldklinik

verfasst von Michael Elias

„Die Schwarzwaldklinik“ war die erfolgreichste Schmalzserie der 1980iger, mit regelmäßig über 20 Millionen Zuschauer. Das schafft heute nur noch ein Fußball WM Spiel mit Deutscher Beteiligung.
Auf dem Titelbild von Rolf Trautmann, kommt Alfred als Kuckuck aus der schicken Uhr zur Serie. Das Original mit Alfred, stammt vom Cover des US Paperbacks Nr. 43 von 1976, „The Cuckoo MAD“, gemalt von Norman Mingo.
Den „Alfred des Monats“ bekommt die Schmalz Hit Maschine, rund um Dieter Bohlen und Thomas Anders, „Modern Talking“.
Das hat Autor Gunter Baars ganz gut erkannt, als er die TV Satire zur „Schwarzwaldklinik“ schrieb, und diese als „Schmalzweltklinik“ bezeichnete. In dieser Heilen Welt ist der Doktor kein Halbgott in Weiß, da hilft er Menschen, auch wenn es nur Kassenpatienten sind. Was Herbert Lichtenfeld, der Autor, beim Schreiben geraucht hat, bleibt unklar.
Gezeichnet wurde die Satire mit Sascha Hehn und Klausjürgen Wussow von Frederic Dieter Stein.
Statt immer nur One-Pager zu zeichnen, kommt Sergio Aragonés mal wieder mit einem 3 Seiten Marginal ins Heft, „Ein MAD-Blick auf Insekten“.
Von Autor Frank Jacobs, unter Mithilfe von Bastian Gutz, kommt der 2. Teil einer Buch Satire, die ihren Anfang im Deutschen MAD Nr. 151 hatte. Hier wie damals, wurden „Rowohlts Bunte Listen“ parodiert, oder wie es in der MAD Version heißt, „MAD’s graue Listen, die den Alltag widerspiegeln Teil 2“.
Auch noch im Heft : Don Martin, Astalos mit einem weiteren Blick auf die „Schwarzwaldklinik„, Antonio Prohias und der gute, alte Dave Berg.
Autor Lou Silverstone und Bob Jones kommen mit einem Artikel, der es seinerzeit nicht ins reguläre Heft geschafft hat, sondern erst später im US Special „MAD 84“, „Manchmal ist es besser, man weiß von nichts!“.
Die Idee ist alt, genauer gesagt zum Zeitpunkt, als das Heft erschien, 12 Jahre, denn 1974 hatte Autor Frank Jacobs die Idee für die „Sprechenden Briefmarken“ in ein US Paperback gepackt hat und es „MAD’s Talking Stamps“ genannt.
Den Beitrag mit den Deutschen Briefmarken hat Frank Vielmeister verfasst.
Autor Lou Silverstone kommt mit seinem nächsten Artikel, den er für die Sportskanone Jack Davis geschrieben hat, „MAD’s große Catcher Fibel“.
Autor Christoph Sonntag (etwa der Comedian aus dem Südwesten?) hat für I. Astalos einen Beitrag geschrieben, „Du weißt, daß Du gegen den Winter wieder mal verloren hast…“.
Tierfreund Paul Peter Porges nimmt sich ein Wildes Tier vor und macht daraus ein Nutztier, „Wofür man seine Lieblings-Boa sonst noch verwenden kann“.
Auf der vorletzten Seite nochmal Astalos, ein Farbcomic, mit dem Namen „Neulich, zwischen Kiel und Palermo“.
Die Rückseite hat wieder eine Alfred Galerie von Rolf Trautmann, „Der Neumann von Ulm“.
Die Vorschau Seite hat zwei Produkte :
Zum einem das neue MAD Taschenbuch Nr. 50, „Das MAD Buch der Zukunft“, das dritte und letzte von Astalos und das erste und einzige von Gunter Baars.
Und im kleingedruckten das Sammel-MAD Nr. 15.
Nachtrag: Der Südwest-deutsche Comedian Christoph Sonntag schrieb doch tatsächlich einen Beitrag für diese Ausgaben, der von I.Astalos gezeichnet wurde. Christoph teilt dieses witzige Anekdote, als er den Beitrag an Herbert Feuerstein sendete und prompt folgende Antwort erhielt:
Lieber Herr Sonntag, bei Ihnen weiß ich nie, was der Brief und was der Beitrag ist. Diesmal habe ich es erst gemerkt, als ich als Astalos ihren Brief zum Zeichnen gegeben hatte, und dann versucht habe, ihren Beitrag zu beantworten…

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