Deutsches MAD Nummer 36 mit TV Satire „Hawaii Fünf-Null“

0
138
Deutsches MAD Nummer 36
Deutsches MAD Nummer 36

Deutsches MAD Nummer 36 mit TV Satire „Hawaii Fünf-Null“

verfasst von Michael Elias

Das surreale Titelbild, das von Norman Mingo gewohnt genial umgesetzt wurde, stammt nach einer Idee von Spion Vater Antonio Prohias. Später fand es nochmals auf dem MAD Paperback Nr. 77 „The Spare MAD“ seine Verwendung, und für ein Cover der zweiten Welle von MAD Variants der DC Serie „The New 52!“ Flash #30, Juni 2014, gezeichnet von Anton Emdin, dem Australischen MAD Zeichner.
Die „neue“ Ausgabe kommt wie ein Flickenteppich daher, neben neuen Beiträgen, gibt es auch wieder zwei Uralt Artikel von 1961, sowie einen Englischen und einen Deutschen!
Aber zuerst liefert Don Martin den Startcartoon auf Seite 2. Gefolgt von einer TV Satire „Hawaii Fünf-Null“, gezeichnet von Angelo Torres, nach einem Text von Dick DeBartolo. In den USA hat es die Serie von 1968-1980 auf 283 Episoden gebracht, und Jack Lord zum absoluten Star. Der Hitparaden Hit von den „Ventures“ war damals in allen Ohren. Die jüngeren kennen wahrscheinlich nur noch das Remake von 2010.
„Moderne Werbung in Alten Zeiten“, von Bob Clarke und Sy Reit, ist der erste Uralt Beitrag und stammt aus dem US MAD Nr. 64, Juli 1961. Es gibt viele alte Beiträge die auf eine Veröffentlichung warten. Der nächste kommt später von Dave Berg.
„Mit den Computer leben“, ist von dem Deutschen Cartoonisten Hans Beck, der öfters für Pardon tätig war. Wahrscheinlich kannte ihn Herbert Feuerstein noch aus seiner Zeit als Verlagsleiter bei Bärmeier & Nickel.
Dave Berg kommt mit zwei Beiträgen, sein MAD Report beschäftigt sich mit Geld, der andere eine Uralt Nummer vom März 1961, aus dem US MAD #61, „‚Do-it-yourself‘ Mad’s kleine Autofibel“, ein irrwitziger Beitrag der zeigt, dass Berg nicht nur ein „Moralprediger“ war.
Manny Curtis beschert uns einen seltenen Artikel vom UK MAD, „Du hast wirklich einen sitzen, wenn…“, und zeigt was Briten und Deutsche am liebsten tun, nämlich Saufen!
Curtis (1924-2007) arbeitete für den Playboy, hatte aber auch eigene Comic Strips, wie „Algie & Fred“, der erste Britische Comic mit einer Schwarzen Protagonistin. Er arbeitete auch für das Fernsehen, u.a. für „The Two Ronnies“ oder „Not the Nine O’clock News“, mit Rowan Atkinson.
Andere Beiträge stammen von Antonio Prohias, George Woodbridge und Stan Hart.
Im Heft finden sich aber auch wieder drei Artikel von Max Brandel geschrieben. Artikel von Brandel regen weniger zum Schmunzeln, als zum Nachdenken an. „Fortschritt“, gezeichnet von Bob Clarke. Gefolgt von zwei Foto Seiten „MAD grüßt den Fortschritt“ (im Original „MAD Salutes the Output of American Industry“), und die Rückseite „Die Moderne Kreuzigung“, Foto von Irving Schild.

Inhaltsverzeichnis

  • SEITE 2 Beim Optiker (Martin)
  • SEITE 3 Das beste vom besten & Fragen sie Alfred
  • SEITE 4 Falk & Taub
  • SEITE 5-10 Filmparodie – HAWAII – NULL NULL FUFFZEHN
  • SEITE 11 Die Natur ist voller Wunder (Martin)
  • SEITE 12-15 Moderne Werbung in alten Zeiten
  • SEITE 16/17 Mit dem Computer leben
  • SEITE 18 Spion & Spion
  • SEITE 19 Fortschritt
  • SEITE 20-23 MAD-Report – Geld Geld Geld (Berg)
  • SEITE 24/25 Der Kampf des Jahres (Martin)
  • SEITE 26/27 Du hast wirklich einen sitzen , wenn…
  • SEITE 28-30 MAD´s kleine Autofibel
  • SEITE 31-34 MAD – Grünbuch – Ein Besuch in der Vorstadt
  • SEITE 35 MAD grüsst den Fortschritt
  • RÜCKSEITE Die moderne Kreuzigung

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.