Deutsches MAD Nummer 74 mit Charles Bronson in „Ein Mann sieht rot“

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Deutsches MAD Nummer 74
Deutsches MAD Nummer 74

Deutsches MAD Nummer 74 (Juni 1975) mit Charles Bronson in „Ein Mann sieht rot“

verfasst von Michael Elias

Das neue Titelbild von Rolf Trautmann zeigt den Rächer von New York Charles Bronson in seiner Paraderolle als „Ein Mann sieht Rot“. Wegen seinem Groll gegenüber MAD braucht er nicht gleich Alfred killen…
Das Heft startet mit Don Martin, „Der junge Doktor“. Im Original heißt er „Freen“, hier „Feinbein“.
Der „Alfred des Monats“ geht diesmal an den „Kommissar“ Erik Ode, weil er die Produktionskosten durch einen einzigen Gesichtsausdruck niedrig hält. Hut ab Hr. Ode, immer an die Gebührenzahler denken.
„Ein Mann sieht Rot“, so heißt die Filmparodie in diesem Heft. Obwohl Stan Hart und Mort Drucker im US MAD Nr. 174 eine komplette Satire zum Film abgeliefert haben, beauftragte das Deutsche MAD eine neue, die sich nicht an das Original anlehnt, sondern eigenständig ist. Verfasst wurde sie von Neuling Jakob Kirchmann und gezeichnet von Titel Zeichner Rolf Trautmann. Warum dies geschah bleibt unklar, das Trautmann kein guter Comic Zeichner ist, ist leider wahr. Später bekommt er es besser hin, wenn er weitere Artikel im Heft zeichnete.
„Szenen, die wir gerne sehen würden“, gezeichnet von Jack Davis, sind von 4 Seiten auf zwei runter gekürzt worden. Der Autor wurde auch unterschlagen, der war nämlich Paul Peter Porges.
„Briefe, die sich unterwegs kreuzen“, ist im Original der zweite Beitrag von Dick DeBartolo, erschienen im US MAD Nr. 77, März 1973. Weiter erschien der Beitrag im Original mit Illustrationen von Bob Clarke. Hier wurden sie von einem unbekannten Deutschen nachgezeichnet, selbst die Aragonés Mini Zeichnung wurde nachgezeichnet.
„MAD Straßenschilder im Laufe der Geschichte“, stammt aus dem MAD Super Special Nr. 11, und wurde von Bob Clarke gezeichnet, nach einer Idee von Paul Peter Porges. Der Artikel wurde von 3 auf zwei Seiten runtergekürzt.
Auch noch in dieser Ausgabe mehr Don Martin, Antonio Prohias und Dave Berg.
„Wenn die Welt von Gestern die Probleme von Heute gehabt hätte“, ist von einem Unbekannten Autor.
Bekannt ist dafür der Autor des folgenden Beitrags Frank Jacobs, „Das MAD-Buch der Gegensätze“, wurde von George Woodbridge illustriert.
Was anderes bringt Sergio Aragonés zu Papier, er berichtet auf zwei Seiten von „Supermann, der Lebensretter“.
Mark Spitz, der Olympia Held von 1972, führt durch den „Urlaubsclub für flotte Twens“ (Owner of the Year), eine Paradedisziplin von Lou Silverstone, gezeichnet von Woodbridge.
Auf der Rückseite macht sich Al Jaffee über die damalige „Wrigley’s Spearmint Gum“ Werbung lustig.
Auf der Vorschau Seite wird das neue MAD Extra Nr. 2 angekündigt, „Das Schlechteste von Don Martin“. Hier wird der Wunsch eines jeden Martin Fans erfüllt. Als Bonus gibt es noch auf der Rückseite Don Martin’s Version von Mona Lisa, eine Farbseite aus dem MAD Super Special Nr. 14.
In der Bildergalerie gibt es noch ein paar Cover Varianten aus den USA und Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

  • SEITE 2 Der junge Doktor (Martin)
  • SEITE 3 Leserbriefe & Fragen sie Alfred & Alfred des Monats – Erik Ode
  • SEITE 4-9 Filmparodie – EIN MANN SIEHT ROT
  • SEITE 10/11 Szenen , die wir gerne sehen würden
  • SEITE 12-14 Briefe , die sich unterwegs kreuzen
  • SEITE 15 Prof. Krumpps grosse Schnösel-Käfer-Expedition (Martin)
  • SEITE 16-19 MAD Report – Seelenkummer
  • SEITE 20/21 MAD Strassenschilder im Laufe der Geschichte
  • SEITE 22/23 Wenn die Welt von gestern die Propleme von heute gehabt hätte
  • SEITE 24-26 Das MAD – Buch der Gegensätze
  • SEITE 27/28 Supermann , der Lebensretter (Aragones)
  • SEITE 29-32 Urlaubsclub für Flotte Twens
  • SEITE 33 Spion & Spion
  • SEITE 35 Gestern an der Haltestelle (Martin)
  • RÜCKSEITE  Werbeszenen , wie wir sie gerne sehen möchten – Wrigley´s Kaugummi (Jaffee)

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