Deutsches MAD Nummer 73 – MAD enthüllt: Wie entsteht ein Bestseller

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Deutsches MAD Nummer 73
Deutsches MAD Nummer 73

Deutsches MAD Nummer 73 (Mai 1975) – MAD enthüllt: Wie entsteht ein Bestseller

verfasst von Michael Elias

Auf diesem Titelbild von Maestro Horst B. Baerenz, ist Alfred unter die Geldfälscher gegangen, er präsentiert wie der geneigte Leser künftig seine Lieblingslektüre kaufen soll.
Das Heft startet mit Don Martin, „Gestern im Freibad“.
Der „Alfred des Monats“ geht diesmal an den damaligen Finanzminister Hans Apel, aus der Regierung von Helmut Schmidt.
2010 habe ich einige „Goldene Alfred“ Preisträger angeschrieben, darunter Hans Apel, der mir eine Antwort geschrieben hat. Zu sehen in der Bildergalerie.
„Wie entsteht ein Bestseller“, von Larry Siegel und Joe Orlando, zuerst erschienen im US MAD Nr. 80, Juli 1963, ist eine bitterböse Satire, wie aus einem harmlosen Manuskript „Die Poli-Schutzimpfung und ihre Bedeutung für die Menschheit“, das Buch „Die Besten Witze über Kinderlähmung“ wird. Da bleibt einem das Lachen im Hals stecken.
„Schilder, die alle Worte überflüssig machen“, einer dieser Beiträge die ohne Worte auskommen und MAD berühmt gemacht haben. Von Jack Rickard und Paul Peter Porges.
Auch noch im Heft Tom Koch, Antonio Prohias und mehr Don Martin.
In der „Abt. Auf dem Leim gegangen“, besucht MAD „Model Bastler“, von Sergio Aragonés.
Der große MAD Report ist heute was ganz besonderes, nicht nur das er zum Einschlafen anregt, er hat auch alle fünf Seiten, wie in der Original Ausgabe. Sonst wird Dave Berg fast immer auf 3 Seiten runtergekürzt. In seiner heutigen“ Berg Predigt “ beschäftigt er sich mit dem Thema “ Sammlerwut“.
Wie gut das MAD Al Jaffee hat. Jaffee löste schon in der Vergangenheit einige heikle Umwelt und Alltags Probleme. Heute beschäftigt er sich mit Hunden, bzw deren „Nebenprodukten“. In „MAD beseitigt die kleinen Häufchen in den großen Straßen“. Alle Vierbeiner werden von Comic Hunden aus Strips und Serien dargestellt.
„Eine Moderne Erfolgs-Story“, von Dick DeBartolo und Bob Clarke, ist ein weiterer Meilenstein in der MAD Geschichte, boshaft aber gut. In der Bildergalerie das US Original.
Ein weiterer Artikel aus der Feder von Dick DeBartolo, „Zu schön um wahr zu sein“, der Zeichner ist hier Paul Coker.
Das letzte Panel wurde ausgetauscht, ein unbekannter Illustrator hat Richard M. Nixon ersetzt, mit einem anderen „Gauner“ nämlich Franz Josef Strauß.
Auf der Vorschau Seite sehen wir Charles Bronson in seiner Paraderolle als Einsamer Rächer in New York, gezeichnet von Mort Drucker. Aber so gut werden wir ihn im nächsten Heft nicht sehen. Dazu morgen mehr.
Die Rückseite hat wieder Horst B. Baerenz mit einer neuen Alfred Galerie, „Der Neumann von Notre Dame“.

Inhaltsverzeichnis

  • SEITE 2 Gestern im Freibad (Martin)
  • SEITE 3 Leserbriefe & Fragen Sie Alfred & Alfred des Monats – Hans Apel
  • SEITE 4-7 Wie entsteht ein Bestseller
  • SEITE 8/9 Schilder , die alle Worte überflüssig machen
  • SEITE 10/11 Zeitschriften für das Wartezimmer
  • SEITE 12-15 MAD besucht die Modell-Bastler (Aragones)
  • SEITE 16-20 MAD Report – Sammelwut (Berg)
  • SEITE 21 Don Martins Naturkunde für jedermann (Martin)
  • SEITE 22-26 MAD beseitigt die kleinen Häufchen in den großen Strassen (Jaffee)
  • SEITE 27/28 Eine moderne Erfolgs-Story
  • SEITE 29 Spion & Spion
  • SEITE 30/31 Bescheidene Hinweise auf unbescheidende Wünsche
  • SEITE 32/33 Zu schön , um wahr zu sein
  • SEITE 35 Freitags , in der Werkstätte (Martin)
  • RÜCKSEITE Postergalerie – Der Neumann von Notre Dame

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