Deutsches MAD Nummer 76 mit TV Parodie „Die Waltons“

0
41
Deutsches MAD Nummer 76
Deutsches MAD Nummer 76

Deutsches MAD Nummer 76 (August 1975) mit TV Parodie „Die Waltons“

verfasst von Michael Elias

Das vorliegende Cover ist der Knaller, sieben mal Alfred auf einer Titelseite, das hat selbst das US Mutterblatt bisher noch nicht hervorgebracht. „Die Waltons„, eine allseits beliebte TV Serie, die in der Weltwirtschaftskrise spielte. Es ist ein vorläufiger Höhepunkt des Deutschen MAD und von Rolf Trautmann, der in diesem Heft über sich hinaus geht.
Das Original war lange Jahre im Besitz des Deutschen Verleger Klaus Recht.
Den Start Comic liefert mal wieder Don Martin, „Montag Früh in der Vorstadt“.
Den „Alfred des Monats“ bekommt diesen Monat der Österreichische Stardirigent Herbert von Karajan.
Das Cover ist ein Hit, die TV Satire von Angelo Torres und Lou Silverstone für „Die Waltons“, ist ein weiteres Highlight in der Parodie des MAD Magazine. Torres und Silverstone sind in Höchstform, jedes Panel ein Feuerwerk an Gags.
Kleine Anmerkung zu Seite 2 der Satire, da treten einige Darsteller des John Ford Klassiker „Früchte des Zorns“ auf, u.a. Henry Fonda.
Während es bei den Waltons um die Weltwirtschaftskrise der 1920iger geht, widmet sich „MAD’s Krisen Fibel“ den Alltägliche Krisen, von Paul Coker und Stan Hart.
Der unendliche Ideengeber Paul Peter Porges ist der Autor von „Bilder, wie man sie von innen sieht“, gezeichnet von Bob Clarke.
Mit Bob Clarke geht es weiter, er hat den „Oldie“ von Autor Al Jaffee illustriert, „MAD-Schnellkurs für Babysitter“.
Die letzten vier Panels wurden ausgetauscht und stammt höchstwahrscheinlich aus dem UK MAD.
Jetzt geht es mit Al Jaffee weiter, denn er ist der Autor von „Das letzte Stündlein“, gezeichnet von Filmprofi Mort Drucker, aus der losen Reihe „Szenen, die wir gerne sehen würden“.
Auch noch im Heft, weitere Don Martin Seiten, Antonio Prohias und Dave Berg.
„Ein MAD Blick auf den Straßenverkehr“, liefern Lou Silverstone und Bob Clarke, dessen Zeichenstift wohl niemals ruht.
Doch wie erwähnt, hat den meisten Anteil im Heft Rolf Trautmann, der neben dem Titel auch noch die Rückseite malte, die Parodie auf „Bravo“, hier „Ravo“, mit Alfred als David Cassidy an der Fender. Darüber hinaus zeichnete Trautmann auch die Illus in dem Flip-Cover. Die Idee lehnt sich an das US MAD, das das damals populäre Jugendmagazin „Sixteen“ in „Sick-Teen“ verwandelte.

Inhaltsverzeichnis

  • SEITE 2 Montag früh in der Vorstadt (Martin)
  • SEITE 3 Leserbriefe & Fragen Sie Alfred & Alfred des Monats – Herbert von Karajan
  • SEITE 4-9 Filmparodie – DIE WALTONS
  • SEITE 10 Spion & Spion & Spionin
  • SEITE 10-13 MAD´s Krisen-Fibel
  • SEITE 14/15 Bilder , wie man sie von innen sieht…
  • SEITE 16-22 MAD – Schnellkurs für Babysitter
  • SEITE 23 Das letzte tündlein
  • SEITE 24-26 MAD Report – Hundstage (Berg)
  • SEITE 27 Letzten Mittwoch im Warenhaus (Martin)
  • SEITE 28/29 Ein MAD – Blick auf den Nahverkehr /
  • VON HIER MUSS VON HINTEN GELESEN WERDEN : RÜCKSEITE Cover – Zeitschrift – RAVO
  • SEITE 35-31 Parodie auf das Magazin Bravo

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.