Deutsches MAD Nummer 94 mit Wim Thoelke und „Der grosse Preis“

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Deutsches MAD Nummer 94 (Februar 1977) mit Wim Thoelke und "Der grosse Preis"
Deutsches MAD Nummer 94

Deutsches MAD Nummer 94 (Februar 1977) mit Wim Thoelke und „Der grosse Preis“

verfasst von Michael Elias

Auf dem Titelbild von Rolf Trautmann sehen wir Wim Thoelke, dem Moderator der ZDF Quizsendung „Der Große Preis“. Loriots Wum kann sich nicht Benehmen und Alfred als Postbote Walter Spahrbier kümmert das wenig.
Thoelke bekommt auch im Heft den „Alfred des Monats“.
Die „Unglaublich… Aber Wahr“ Folge in „MAD’s Monatlicher Almanach“, stammt diesmal wirklich von Bob Clarke und ist nicht nachgezeichnet.
Clarke und Autor Arnie Kogen haben die Lose Reihe seit dem US MAD Nr. 95, dort heißt sie „MAD’s Modern Believe It or Nuts“. Davor wurde die Reihe von Wallace Wood und Autor und Schauspieler Ernie Kovacs betreut. Sie basiert auf die reale Serie „Ripley’s Believe It Or Not“, für die Clarke tatsächlich vor seiner Arbeit bei MAD Sachen gezeichnet hat.
Auf der Leserbrief Seite, gibt es seit der letzten Ausgabe von Astalos Illustrationen, was die Redaktion so alles mit den Briefen anstellt.
Auch noch im Heft : Don Martin, Antonio Prohias und Dave Berg mit „Verbraucher-Alltag“.
Dick DeBartolo versucht sich in dieser Ausgabe, mit dem „Mann des Jahres“, hier ist es „MAD’s Verkehrsexperte des Jahres“, gezeichnet von Jack Davis in seiner unnachahmlichen Art.
I. Astalos versucht sich zum ersten Mal an Al Jaffee’s Parade Disziplin, „So Antwortet MAD auf Dumme Fragen“. Dies macht Astalos noch bis zum Dino/Panini MAD.
Herbert Feuerstein hat einen Auftritt in der Zeitungs Parodie „Der Ausblick / Die Rückschau“, als MAD Redakteur Bruno Weizenkeim. Im Original sind es Schulkinder, die mit dem Bus 13 Meilen zur Schule gebracht wurden. Geschrieben von Frank Jacobs.
Der Artikel „Was vorher Geschah….“, kommt mal wieder ohne Autoren Angabe daher, der ist nämlich Don Edwing, gezeichnet von Bob Clarke.
„Die Unerträglichen“ ist eine Filmparodie von Larry Siegel und Mort Drucker. Natürlich handelt es sich um den Film „Die Unbestechlichen“, von Alan J. Paluka. Es behandelt die „Watergate Affäre“, die die „Washington Post“ aufgedeckt hat. In den Hauptrollen Robert Redford und Dustin Hofman. Das letzte Bild der Satire wurde ausgetauscht, statt Gerald Ford als Informant „Deep Throat“, ist es jetzt Jimmy Carter, wahrscheinlich weil er gerade Präsident war und sich kein Schwein mehr an Ford erinnert.
Ab jetzt sehen wir den Künstler Bob Jones, der schon zwei coole Titelbilder gemacht hat, im Deutschen MAD nur noch im Heft, wie hier in dem Beitrag von Alen Robin „Immobilienanzeigen und was sie wirklich bedeuten“.
„Was ist ein Todfeind?“, fragen Larry Siegel und Bob Clarke, und die armen „Peanuts“ müssen sich mit anderen Comicfiguren rumärgern. Zuerst erschienen im US MAD Nr. 93, März 1965.
Auf der Rückseite wieder in Farbe „Der Froschkönig“, heute von Jack Rickard, nach einer Idee von Sergio Aragonés.

Inhaltsverzeichnis

  • SEITE 2 MAD´s Almanach
  • SEITE 3 Leserbriefe & Fragen sie Alfred & Alfred des Monats – Wim Thoelke
  • SEITE 4 Heute vor fünftausend Jahren (Martin)
  • SEITE 5-7 MAD´s Verkehrsexperte des Jahres
  • SEITE 8-10 So antwortet MAD auf dumme Fragen (Astalos)
  • SEITE 11 Spion & Spion
  • SEITE 12-15 Der Ausblick – Die Rückschau
  • SEITE 16/17 Was vorher geschah…
  • SEITE 18-24 Filmparodie – DIE UNERTRÄGLICHEN
  • SEITE 25-27 Immobilienanzeigen und was sie wirklich bedeuten
  • SEITE 28-31 MAD Report – Verbraucher-Alltag (Berg)
  • SEITE 32/33 Was ist ein Todfeind ?
  • SEITE 35 Neulich , nach dem ersten Schneesturm (Martin)
  • RÜCKSEITE Es war einmal…und zum (hoffentlich) letzten Mal der Froschkönig

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